Historie

1989 gründet Bernd Förtsch die Börsenmedien AG (damals noch Börsenbuchverlag). Im selben Jahr verlegt er erstmals ein Buch eines amerikanischen Börsenprofis in deutscher Sprache: One up on Wall Street aus der Feder der Börsenlegende Peter Lynch. Der Börse einen Schritt voraus gehört bis heute zu den absoluten Bestsellern im Bereich Börse. Es folgen Werke von Warren Buffett, George Soros und André Kostolany.

1994 Etliche Jahre bevor das Thema Börse in Deutschland populär wird, ruft Unternehmensgründer Bernd Förtsch das Magazin Bulle und Bär ins Leben. Es widmet sich der Wirtschaftsberichterstattung und enthält Aktienempfehlungen.

1996 geht aus der Zeitschrift Bulle und Bär das Anlegermagazin DER AKTIONÄR hervor. Pünktlich zum Börsengang der Deutschen Telekom erscheint die erste Ausgabe mit einer Auflage von 13.000 Exemplaren. Heute ist DER AKTIONÄR Pflichtblatt an allen deutschen Wertpapierbörsen und hinsichtlich der verkauften Auflage (Einzelverkauf) das führende Magazin im Segment Wirtschaft.

1997 Bernd Förtsch erkennt: Anleger fragen verstärkt Informationen zu einzelnen Branchen nach. Mit dem Infotech Report erscheint kurz darauf der erste Branchenreport in Deutschland, der sich ausschließlich mit dem Thema Internet befasst. Mit dem Infotech Report entsteht ein neuer Geschäftsbereich. In den folgenden Jahren erscheinen weitere Branchenreports zu Themen wie Biotechnologie und dem Börsensegment Neuer Markt.

1999 Achim Lindner wird Mitglied des Vorstands der Börsenmedien AG.

2000 Nicht einmal drei Jahre nach Erscheinen der Erstausgabe des Magazins DER AKTIONÄR erreicht die Auflage des Börsenmagazins 150.000 Exemplare (IVW I/2000). Damit hat sie sich innerhalb kürzester Zeit mehr als verzehnfacht.

2005 Die gewachsene Struktur des Unternehmens macht einen Umzug notwendig. Am 25. Juli beziehen die Mitarbeiter die neu errichteten Räumlichkeiten am Eulenhof in Kulmbach. Das hochmoderne Gebäude wartet mit einer aufwendigen Glas-Fassade auf und ist Blickfang aller aus südlicher Richtung anreisenden Besucher der Stadt.

2006 wird mit dem Deutschen Anleger Fernsehen DAF ein eigener Fernsehsender ins Leben gerufen, der als gleichnamige Aktiengesellschaft eine hundertprozentige Tochter der Börsenmedien AG ist. Das DAF berichtet börsentäglich von den Börsen in Frankfurt am Main und New York sowie aus den TV-Studios in Kulmbach.

2006 Mit dem Imprint books4success gesellt sich eine zweite Buchmarke zum Traditionslabel Börsenbuchverlag. Mit der Gründung des zweiten Imprints wird das Buchverlagsgeschäft deutlich ausgebaut. Unter books4success erscheinen Bücher rund um die Themen Erfolg, Karriere, Management und Motivation. Den Auftakt macht Halt den Mund, hör auf zu heulen und lebe endlich! von Larry Winget – ein Bestseller, der inzwischen in der achten Auflage verlegt wird.

2008 beginnt die Forcierung der Online-Aktivitäten unter der Marke DER AKTIONÄR. Die bis dahin insbesondere als Service-Portal dienende Webseite entwickelt sich binnen kürzester Zeit zu einer der wichtigsten Anlaufstellen für Börsianer im Internet.

2009 öffnet die Börsenmedien AG das Special-Interest-Portal AKTIENREPORTS. Es liefert Anlegern komprimierte Informationen zu Einzelwerten, Branchen und Ländern und zählt über das Segment der Finanzmedien hinaus zu den erfolgreichsten Paid-Content-Angeboten in Deutschland.

2012 wird das Buchlabel PLASSEN-Verlag gelauncht. Unter dem Label erscheinen Werke namhafter Autoren, darunter das Buch Es gibt viel zu tun aus der Feder des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton.

2013 wird der Vorstand der Gesellschaft mit Kai Panitzki erstmals auf drei Personen erweitert. Panitzki war zuvor Geschäftsführer von Scholz & Friends Düsseldorf

2016 Achim Lindner und Kai Panitzki verlassen den Vorstand.