Euro am Sonntag 41/26

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Riesiges Sturmtief über den Märkten
Die Statistik verspricht Anlegern ein goldenes Schlussquartal: Fast immer klettern DAX und S&P 500 zum Jahresende verlässlich nach oben. Doch Investoren sollten sich davon nicht blenden lassen. Denn im Hintergrund brodelt es gewaltig. Top-Ökonomen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) befürchten für 2027 im schlimmsten Fall sogar den schwersten Börsencrash seit der Finanzkrise 2008.
Zu den großen Gefahrenherden zählt der wohl heftigste Super-El-Niño aller Zeiten, der gerade im Pazifik entsteht. Auch das Pulverfass Nahost ist nicht zu unterschätzen. Die Teuerung wird weiter befeuert. Für Investoren platzt damit der Traum von schnellen Zinssenkungen. Wer jetzt untätig bleibt, riskiert herbe Verluste. Wie Anleger ihre Portfolios jetzt wetterfest machen, lesen Sie in der Top-Story.
Weitere Themen im Heft:
Nikes schwere Beine
Der Sportartikel-Gigant enttäuscht mit rückläufigen Umsätzen. Die Sparpläne des Managements reichen nicht aus, um den Kursverfall zu stoppen (Update)Wege zurück in die Erfolgsspur
Deutsche Autohersteller suchen Wege aus der schwierigen Lage. Neben Anpassungen von Entwicklung und Produktion stehen vor allem Einsparungen auf der Agenda (S. 6)Schachzug im KI-Markt
Mit einem spektakulären Milliardendeal sichert sich dieser US-Chiprriese strategisches KI-Know-how. Trotz der Kursrally bleibt die Aktie damit aussichtsreich (S. 8)Aufträge aufgetaucht
Dieser norwegische Wasserstoffkonzern erhält innerhalb von zwei Tagen gleich mehrere Orders aus der Rüstungsindustrie (S. 10)30 Jahre lang Zinsen satt
Die aktuelle Lage rund um steigende Zinsen und Schulden sorgen bei Anleihen für hohe Renditen - selbst bei sehr sicheren Papieren. Mit einem neuen Langläufer der EU sind jetzt 4,6 Prozent Rendite pro Jahr drin. (S. 26)Europa wappnet sich fürs LNG-Tauziehen
Der Wettbewerb um Flüssiggas-Ladungen könnte sich in den kommenden Monaten verschärfen, da die EU-Gasspeicher auf einem Rekordtief sind (S. 38)