Euro am Sonntag 25/26

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Zeitenwende an der Börse: Gewinner und Verlierer
Die Verheißungen der KI-Revolution werden immer stärker hinterfragt, die Folgen des Iran-Kriegs immer länger und heftiger spürbar. An den Märkten vollzieht sich ein folgenschwerer Wandel, der die Aktienkurse bereits kräftig durchrüttelt. Steigende Ölpreise haben die Teuerungsraten weltweit ansteigen lassen und Sorgen vor einer Inflationswelle geschürt.
Darauf werden die Notenbanken mit einer restriktiveren Zinspolitik reagieren. Die EZB wird die Zügel weiter anziehen. Selbst in den USA rechnet der Markt inzwischen ebenfalls mit Zinserhöhungen der Fed. In der Topstory zeigt die Redaktion die Gewinner und Verlierer dieser Zeitenwende an der Börse – und wie Anleger sich unter der restriktiveren Geldpolitik aussichtsreich positionieren können.
Weitere Themen im Heft:
Die Rakete hat abgehoben
Der Weltraumkonzern legt den bislang größten Börsengang überhaupt auf das Parkett. Am ersten Handelstag fliegt die Aktie sogar noch einmal deutlich höher. Dies macht die riesigen Erwartungen deutlich, die der Markt in den von Elon Musk geführten Konzern setzt (Update)Großaktionär greift nach Hugo Boss
Die Frasers Group legt für den schwäbischen Modehersteller ein freiwilliges Übernahmeangebot vor. Der britische Milliardär Mike Ashley erhöht damit den Druck (S. 6)„Der S&P 500 lügt“
Der Crash findet im Verborgenen statt, die Bären haben längst das Ruder übernommen, und nur einige starke Aktien überdecken das – so lautet eine aktuelle Analyse des US-Markts (S. 8)Kraftvolle Zugänge
Der Aufstieg von Hochtief beschert dem DAX den ersten Wechsel in diesem Jahr. Auch dahinter gibt es mächtig Bewegung (S. 12)Auf Kurs gegen Verschwendung
Fondsmanagerin Natalie Falkman investiert in Unternehmen, die die Notwendigkeit und die Chancen der Kreislaufwirtschaft erkennen. Auch KI-Werte finden sich im Portfolio. (S. 29)Das Netz erfüllt auch große Träume
Wer mehr Geld braucht, als das Konto aktuell hergibt, kann sich dieses Kapital online meist schnell via Kredit beschaffen. Doch der Blick in das Kleingedruckte ist Pflicht. Denn die Rahmenbedingungen unterscheiden sich deutlich (S. 36)